Schmuckmuseum im Reuchlinhaus

Pforzheim/1999 – 2006

Das Reuchlinhaus, 1957–61 nach den Plänen des Stuttgarter Architekten Manfred Lehmbruck erbaut, gilt als Prototyp des multifunktionalen Kulturzentrums. Das aus vier kubischen Baukörpern bestehende Ensemble vereinigte Kunstgalerie, Bibliothek, Museum und Ballsaal. Nach der Auslagerung von einigen der ursprünglichen Nutzungen in Neubauten wurde das Büro HG Merz 2002 mit der denkmalgerechten Grundinstandsetzung des Gebäudekomplexes und der räumlichen wie gestalterischen Aufwertung der verbliebenen Schmuckpräsentation beauftragt. Neben der Gestaltung der Ausstellungsbereiche wurden Räumlichkeiten für Verwaltung und ein Café integriert. Das Spektrum der Renovierung reicht von der Betonsanierung bis zur Restaurierung des originalen Mobiliars.