Firmenmuseum Trumpf II Horizonte

Ditzingen/2000 – 2001

Für den weltweit tätigen Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf, führend im Bereich der Lasertechnologie, erschien die Gestaltung eines Museums mit klassischen Merkmalen unangemessen. Die unter das Leitmotiv »horizonTe« gestellte Ausstellungskonzeption sieht eine thematische und formale Dreiteilung in die Bereiche Gegenwartsbezug, Technologiekompetenz und Firmengeschichte vor. Der Ausstellungsraum wird dreiseitig von einer konkaven, doppelt gekrümmten Hohlform umschlossen, die mittels einer leichten, von dreiunddreißig Spanten getragenen High-Tech-Membran gebildet wird. Präsentiert werden vor diesem Horizont sechsundsechzig Exponate aus neun Lebensbereichen und damit zugleich die nahezu unüberschaubare Vielfalt der mit Trumpfmaschinen hergestellten Produkte. Acht den Raum gliedernde Stelen thematisieren die technologische Kompetenz des Unternehmens. Die Darstellung der Firmengeschichte setzt sich formal deutlich ab: Eine durch horizontale Schichten gegliederte Wand zeigt als Synopse die Verschränkung von chronologischer und thematischer Anordnung und betrachtet die Firmenentwicklung in einem allgemeineren Kontext.